Titel: Nevrivy/Däger-Gregori: Startschuss für Entlastung der Donaustadt


Datum/Zeit: 12/02/2020 11:52 AM


Meldungstext: OTS134 5 II 0425 DS10001 02.Dez 20

Wien/Stadtstraße/Mobilität/Donaustadt/SPÖ

Nevrivy/Däger-Gregori: Startschuss für Entlastung der Donaustadt
Utl.: Ausschuss-Beschluss für Vergabeverfahren der Stadtstraße =

Wien (OTS/SPW-K) - Mit dem heutigen Beschluss im Ausschuss für
Innovation, Mobilität und Stadtplanung fällt der finale
Vorbereitungsschritt für den Bau der Stadtstraße in der Donaustadt.
Alle Verfahren für den Wiener Teil sind abgeschlossen, nun geht es um
die Vergabe für den Teil von der A 23 bis zur S1 Ast Heidjöchl. Es
ist dies ein wichtiger Schritt zur Verkehrsentlastung der
Millionenstadt.

Die Straße wird das Stadtentwicklungsgebiet Aspern mit der A 23
(Südosttangente) verbinden. Dort soll sie dann an die Spange Aspern
anschließen, die die Seestadt künftig an den noch zu errichtenden
S1-Abschnitt zwischen Schwechat und Süßenbrunn ("Nordostumfahrung")
anbinden wird.
Für die Ortskerne in der Donaustadt bedeutet die Stadtstraße enorme
Entlastung: „Wir DonaustädterInnen freuen uns über den heutigen
Beschluss, die Stadtstraße bringt Lebensqualität für die
Donaustädterinnen und Donaustädter und ist essentiell für den
Wirtschaftsstandort im Norden Wiens“, so Bezirksvorsteher Ernst
Nevrivy.

Zwt.: Wachstum neuer Stadtgebiete

Der Norden Wiens und hier besonders die Gebiete von Aspern, Hausfeld
oder Breitenlee ist eine dynamische Wachstumsregion, die
dementsprechend an andere Stadtgebiete und das Umland gut angebunden
bleiben muss. Bis zum Jahr 2030 sollen etwa 190.000 Menschen in der
Donaustadt wohnen – rund 25.000 mehr als heute. „Diese brauchen nicht
nur Wohnraum, sondern auch Arbeitsplätze, was durch den Zuzug neuer
Betriebe sichergestellt werden kann“, so die Donaustädter Mandatarin
Luise Däger-Gregori. Die Stadt Wien sorgt mit der Stadtstraße dafür,
dass dieser Teil der Großstadt als wichtiger Wirtschaftsstandort
durch eine hochwertige Verkehrsanbindung erschlossen bleibt. Sie
leistet damit einen großen Beitrag zur Sicherung von Arbeitsplätzen
vor Ort und macht die Donaustadt auch für Unternehmen attraktiv.

Zwt.:Verbesserung der Verkehrssituation

Mit der Stadtstraße wird der Verkehr in eine neue Zukunft gelenkt.
Die vierspurig geplante Straße wird den Verkehrsfluss verbessern und
ist ein erster Schritt für den weiteren, wichtigen
Infrastrukturausbau. (Verbindungsstück S1 – Außenring). Die damit
verbundene Reduktion von Staus reduziert Emissionen und verbessert
die Luftqualität. VerkehrsexpertInnen erwarten eine Verringerung des
Durchzugsverkehrs im 22. Bezirk, wie beispielsweise entlang der
Erzherzog–Karl–Straße und der Groß-Enzersdorfer Straße.

Die Errichtung der Stadtstraße bedeutet durch die Entlastung und
Steuerung des Individualverkehrs, dass mehr Platz für die
Öffentlichen Verkehrsmittel entsteht, dichtere Intervalle und
schnellere Öffi-Verbindungen sind in weiterer Folge möglich, wie
beispielsweise ein Schnellbus von der Donaustadt nach Wien –
Landstraße. Zudem sollen Fuß – und Radwege ausgebaut werden. Im
Rahmen des Bauprojektes werden Wohnbereiche weitgehend untertunnelt,
was mehr Frei- und Grünflächen für die BewohnerInnen an der
Oberfläche schafft. Im August 2020 hat der
Bundesverwaltungsgerichtshof die Umweltverträglichkeitsprüfung zur
Stadtstraße bestätigt.

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Rückfragehinweis:
SPÖ Wien Rathausklub
Presseabteilung
(01) 4000-81 922
www.rathausklub.spoe.at
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