Titel: SPÖ Wien ­– Kopietz fordert Schluss mit Panikmache bei Pensionen


Datum/Zeit: 12/16/2019 01:08 PM


Meldungstext: OTS102 5 II 0341 DSW0002 16.Dez 19

Wien/SPÖ/Soziales/Pensionen/PVÖ/Kopietz

SPÖ Wien ­– Kopietz fordert Schluss mit Panikmache bei Pensionen
Utl.: Umlagesystem privaten Pensionsinitiativen überlegen – Gegen
Anhebung des gesetzlichen Pensionsalters - Arbeitsplätze und
faire Steuerpolitik Beiträge zu langfristiger
Pensionssicherung =

Wien (OTS/SPW) - Gegen die aktuell in einer in Wien erscheinenden
Tageszeitung von in neoliberalen Kategorien denkenden,
selbsternannten Pensions-Experten präsentierten Überlegungen zur
Anhebung des gesetzlichen Pensionsalters zur Sicherung der Pensionen
wendet sich einmal mehr der Landespräsident des Wiener
Pensionistenverbandes (PVÖ), Landtagsabgeordneter Harry Kopietz. „Die
auf hypothetischen Zahlen beruhenden Berechnungen sind jedenfalls in
der Realität schon seit vielen Jahren unzutreffend. Sie haben das
Ziel das Umlagesystem zu Gunsten der privaten Spekulation mit der
Altersversorgung zu schwächen. Das derzeitige Pensionssystem ist
sicher und gegenüber privaten Versorgungssystemen überlegen. Es
besteht daher keine Notwendig einer Panikmache bei den Pensionen.
Damit muss endlich Schluss sein“, fordert Kopietz. ****

Kopietz erinnerte daran, dass gerade in den letzten Jahren die
Bezieher privater Pensionen teilweise spürbare finanzielle Einbußen
hinnehmen hätten müssen, die öffentlichen Pensionen hingegen
zumindest um die jeweilige Inflationsrate angehoben worden seien und
die Zuschüsse seitens des Budgets in letzter Zeit deutlich unter den
prognostizierten gelegen wären. Kopietz: „Die Forderung der
neoliberalen Experten nach einer Anhebung des gesetzlichen
Pensionsantrittsalters geht jedenfalls solange ins Leere, solange die
Arbeitslosigkeit bei den älteren Arbeitnehmern weiterhin steigt,
viele Unternehmen diese Altersgruppe gewissermaßen auf das
Abstellgleis schieben und für über 50Jährige nur wenige Chancen
bestehen, wieder in den vollen Arbeitsprozess eingegliedert zu
werden. Länger arbeitslos bei höherem Pensionsantrittsalter bedeutet
nichts anderes als niedrigere Pensionen. Statt Zuschüsse zu den
Pensionen müsste dann der Staat höhere Beiträge zur
Arbeitslosenversicherung leisten, also das Geld von einem Sack in den
anderen verlagern“, meinte Kopietz.

„Die laufende Zunahme der Beitragszahler durch die Erhöhung der
Zahl der Beschäftigten sowie eine faire Steuer- und Abgabenpolitik
sind die Grundlagen für zukunftssichere umlagenfinanzierte
Pensionen“, setze Kopietz fort. „Dazu zählen nicht nur die
konsequente Schließung von Steuerschlupflöchern und -hinterziehungen,
sondern auch die Einführung der in nahezu allen Kulturstaaten
existierenden Vermögens-, Schenkungs- und Erbschaftssteuern sowie die
grundsätzliche Überlegung über eine Wertschöpfungsabgabe“, schloss
Kopietz. (Schluss)

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