Titel: Neuregelung der Wiener Covid-Maßnahmen ab 1. Oktober


Datum/Zeit: 09/27/2021 03:12 PM


Meldungstext: OTS138 5 II 0501 NRK0012 CI 27.Sep 21

Kommunales/Wien/Pandemie/Magistrat

Neuregelung der Wiener Covid-Maßnahmen ab 1. Oktober
Utl.: In Nachtgastronomie und Bars Zutritt nur noch für Geimpfte und
Genesene – 2G-Regel auch bei Zusammenkünften über 500 Personen
– Antigen-Tests nicht mehr für Eintritt gültig =

Wien (OTS/RK) - Durch die am Montag kundgemachte Novelle der Wiener
Maßnahmen-Begleitverordnung treten in Wien mit 1. Oktober 2021
folgende Änderungen und Regelungen in Kraft:

Zwtl.: 2G für Nachgastronomie und Veranstaltungen über 500 Personen

In der Nachtgastronomie, in Discos und Barbetrieben ist der
Zutritt nur noch für KundInnen möglich, die geimpft oder genesen sind
(2G-Regel).

Auch bei Zusammenkünften mit mehr als 500 Personen (indoor und
outdoor) gilt für BesucherInnen die 2G-Regel.

Ausgenommen davon sind Kinder unter 12 Jahren, für sie ist der
Eintritt auch weiterhin mit einem Antigen-Schnelltest oder einem
PCR-Test möglich. Für Kinder unter 6 Jahren ist kein Nachweis
erforderlich.

MitarbeiterInnen bei Zusammenkünften über 500 Personen und in der
Nachtgastronomie brauchen entweder einen PCR-Test bzw. müssen geimpft
oder genesen sein (2,5G). Haben sie keinen Nachweis muss eine
FFP2-Maske getragen werden.

Zwtl.: 2,5G für kleinere Veranstaltungen

Bei Zusammenkünften mit mehr als 25 Personen gilt für den Zutritt
die 2,5G-Regel (geimpft, genesen, PCR-getestet). In Kinos, Theatern
und Kabaretts mit nicht mehr als 500 Besuchern bleibt für
BesucherInnen die schon bekannte M-N-S-Pflicht bestehen, die für
Veranstaltungen über 500 Personen aufgrund der 2G-Regel wegfällt.

Antigen-Tests nicht mehr gültig, keine Änderungen für Kinder unter
12

Antigentests werden nicht mehr als Eintrittstests für KundInnen
akzeptiert. Überall dort, wo 3G erforderlich ist, ist der Zutritt ab
1. Oktober nur mehr geimpft, genesen oder mit PCR-Test
(Gültigkeitsdauer 48h) möglich. Diese 2,5G-Regelung gilt
beispielsweise in der Gastronomie und Hotellerie, bei körpernahen
Dienstleistungen sowie für den Besuch von Spitälern und
Pflegeeinrichtungen.

Ausgenommen davon sind Kinder unter 12 Jahren, für die auch ein
Antigen-Test akzeptiert wird. Ebenso zugelassen bleibt ein
Antigen-Test in Ausnahmefällen für Hotelgäste, wenn eine rechtzeitige
Vorlage eines PCR-Ergebnisses nicht möglich ist und dadurch die
Befriedigung des unmittelbaren Wohnbedürfnisses gefährdet wäre.

Zwtl.: FFP2-Masken im Handel und in Verkaufsräumen

Einheitliche Regelungen gibt es für KundInnenbereiche im Handel
und in Verkaufsräumen, in denen keine Zutrittsnachweise nötig sind.
Hier müssen alle KundInnen in geschlossenen Räumen eine FFP2-Maske
tragen. Diese Regelung befreit das Handelspersonal von
Kontrollmaßnahmen und ermöglicht eine effiziente Kontrolle durch
behördliche Organe.

Zwtl.: Einheitliche Regeln für Kranken- und Pflegeeinrichtungen

Auch für den Bereich von Krankenanstalten und Pflegeeinrichtungen
werden einheitliche Regelungen für MitarbeiterInnen und
BetreiberInnen erlassen. Diese müssen ein gültiges PCR-Testergebnis
vorlegen, wenn sie nicht geimpft oder genesen sind (2,5G). Unabhängig
von ihrem Impfstatus haben alle MitarbeiterInnen einmal pro Woche
einen gültigen PCR-Test vorzulegen und eine FFP2-Maske zu tragen.

Bereits jetzt dürfen in Wien körpernahe DienstleisterInnen,
Beschäftigte in der Erwachsenenbildung, Personal und BetreiberInnen
in der Gastronomie ihren Arbeitsort nur betreten, wenn sie einen
3G-Nachweis haben. Auch hier entfällt nun konsequenterweise der
Antigen-Test als Nachweis. Ist kein Nachweis vorhanden, müssen sie
eine FFP2-Maske tragen.

Die Verordnung tritt am 1. Oktober 2021 in Kraft und ist vorerst
bis Ende Oktober befristet. (Schluss)

~
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