Titel: Bürgermeister Ludwig verurteilt rechtsextreme Aktion gegen Moscheen und Vereine =


Datum/Zeit: 06/02/2021 01:23 PM


Meldungstext: OTS148 5 II 0348 NRK0011 CI 02.Jun 21

Kommunales/Wien/Integration

Bürgermeister Ludwig verurteilt rechtsextreme Aktion gegen Moscheen
und Vereine =

Wien (OTS/RK) - Stadtchef gegen Stigmatisierung und das
Auseinanderdividieren von Menschen. Drohungen gegen politisch
Verantwortliche seien genauso scharf zu verurteilen, wie auch
politische Entscheidungen, die das unterstützen

Wiens Bürgermeister Michael Ludwig hat heute, Mittwoch, am Rande
einer Pressekonferenz eine Aktion einer rechten Gruppierung im
Zusammenhang mit der „Islamlandkarte“ scharf verurteilt. Unbekannte
hatten Tafeln bei islamischen Einrichtungen in Wien angebracht, die
vor „politischem Islam“ warnen.

„Ich verurteile aufs Schärfste Aktionen von diesen offensichtlich
rechtsextremen Gruppierungen, die darauf abzielen, Menschen zu
stigmatisieren“, sagte Ludwig. Mindestens genauso ernst zu nehmen
seien aber auch jene Dinge, die im politischen Vorfeld geschehen
sind, erklärte der Wiener Bürgermeister auf Journalistenfragen
bezugnehmend auf die Islam-Landkarte. Ludwig machte auch deutlich:
„Unser Ziel in Wien ist es, Menschen zusammenzuführen und eben nicht
auseinanderzudividieren. Wir bemühen uns in Wien sehr darum,
Integrationsmaßnahmen zu setzen – und das seit vielen Jahren.“

Er habe aber auch immer davor gewarnt, Schritte zu setzen, die
Menschen auseinanderdividieren. Deshalb verurteile der Stadtchef
„nicht nur solche radikalen Aktionen sondern auch politische
Entscheidungen, die solche radikale Maßnahmen unterstützen.“
Gleichzeitig betonte Ludwig, dass er es genauso verurteile, dass es
Drohungen gegen politisch Verantwortliche gibt – egal welcher Partei
sie angehören. „Drohungen gegen politisch Verantwortliche lehne ich
ebenfalls aufs Schärfste ab“, betonte der Stadtchef.

Die Integrationspolitik der Stadt Wien ziele darauf ab, „Menschen
zusammenzuführen, nicht auseinanderzudividieren“. Um das zu erreichen
„gehen wir in Wien den Weg des Miteinanders“ und es werde in der
Stadt gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aller
Gesellschaftsgruppen und Religionen in Wien gearbeitet, erklärte
Ludwig.

Gegen Gruppen, die sich nicht an die Verfassung oder die
politischen Spielregeln in der Gesellschaft hielten, müsse mit „allen
Möglichkeiten des Sicherheitsapparats“ vorgegangen werden;
gleichzeitig müssten jene vor gezielter Diskriminierung geschützt
werden, die sich friedlich am Gesellschaftsleben in der Stadt
beteiligten, so der Stadtchef.

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Paul Weis, Mediensprecher des Bürgermeisters, Tel.: +43 1 4000
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