Titel: FPÖ Wien bezeichnet Wiener Wohnbau als „Schande“


Datum/Zeit: 09/03/2021 11:23 AM


Meldungstext: OTS086 5 II 0362 NRK0009 CI 03.Sep 21

Kommunales/Wien/Parteien/Wohnbau/FPÖ

FPÖ Wien bezeichnet Wiener Wohnbau als „Schande“
Utl.: Stadt sei bei Wohnungsneubau und - sanierungen säumig;
Bürgermeister Ludwig solle zurücktreten =

Wien (OTS/RK) - Als „Tag der Schande für den Wiener Gemeindebau“ hat
FPÖ-Gemeinderat Maximilian Krauss heute, Freitag, bei einem
Mediengespräch den von der Stadt Wien am morgigen Samstag begangenen
Tag des Wiener Wohnbaus bezeichnet. Ort des Gesprächs war die
Siedlung Wienerfeld-West in Favoriten, dort sollen – laut
Freiheitlichen – trotz vorheriger Sanierungszusagen seitens der Stadt
rund 150 Wohneinheiten abgerissen werden.

Während es für „Migranten tipptoppe Wohnungen im Handumdrehen“
gebe, würden Wiener Wohnen und die Stadtregierung „in Österreich
geborene Wohnungssuchende im Regen stehen gelassen“, formulierte
Krauss. So sei zwar die Zahl der in Wiener Gemeindebauten Wohnenden
von 2007 bis 2016 um knapp acht Prozent gestiegen, die Zahl der
„Ur-Wiener“ in diesem Zeitraum um rund zwölf Prozent gesunken,
während die Zahl der „zugewanderten Bewohner aus Drittstaaten“ um
mehr als ein Drittel angestiegen sei, rechnete der Freiheitliche vor.

Dass Wien in den letzten Jahren zu wenig für Wohnraum gesorgt
habe, dafür sei auch Bürgermeister Michael Ludwig verantwortlich,
sagte Krauss. „Ludwig hat in den letzten Jahren versprochen, dass bis
Ende des vergangenen Jahres 4.000 Gemeindebau-Wohnungen neu errichtet
werden. Gebaut wurden 2020 aber nur 123 Einheiten.“ Auch dadurch sei
die Zahl der Vormerkungen bei Wiener Wohnen auf rund 18.000 Personen
gestiegen, das seien um 27 Prozent mehr als im Vorjahr. Auch die von
Wiener Wohnen selbst angestrebte Sanierungsrate von jährlich rund
7.300 Objekten sei nicht einmal zur Hälfte umgesetzt worden, dadurch
würde sich ein Sanierungszyklus von 67 Jahren ergeben, sagte Krauss,
der verlangte, dass das „Welser Modell“ – also der Nachweis der
Beherrschung der deutschen Sprache – als Zugangskriterium für
Gemeindewohnungen auch in Wien gelten möge.

Zwtl.: Rücktritt von Bürgermeister Ludwig gefordert

Der frühere Wohnungsstadtrat und jetzige Bürgermeister Michael
Ludwig sei aufgrund seiner „gebrochenen Versprechen im Fall der
persönlich für die Missstände in der Siedlung Wienerfeld-West
verantwortlich“. „Einen Bürgermeister, der sein Wort nicht hält, den
brauchen wir in Wien nicht, er sollte am besten zurücktreten“, so die
Position der Wiener Freiheitlichen.

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