Titel: Wien führt seinen konsequenten Weg der Sicherheit fort und setzt auf weitere Schutzmaßnahmen


Datum/Zeit: 11/12/2021 05:48 PM


Meldungstext: OTS180 5 CI 0979 NRK0010 12.Nov 21

Kommunales/Wien/Viruserkrankung

Wien führt seinen konsequenten Weg der Sicherheit fort und setzt auf
weitere Schutzmaßnahmen
Utl.: Bürgermeister Ludwig: „Die Gesundheit der Menschen steht an
erster Stelle. Und es ist unsere Pflicht, jetzt auch weiter zu
handeln“ =

Wien (OTS/RK) - „Die Dynamik des Infektionsgeschehens ist auch in
Wien weiterhin hoch. Daher gilt es, zusätzliche Maßnahmen zu setzen,
durch die diese gefährliche Entwicklung eingedämmt werden kann“,
betont Bürgermeister Michael Ludwig heute. Nach intensiven Beratungen
des Wiener Krisenstabes und weiteren ExpertInnen wurden zusätzliche
Schutzmaßnahmen für die Bundeshauptstadt ausgearbeitet. Diese werden
per Verordnung festgeschrieben und bereits in der kommenden Woche in
Kraft treten.

Zudem setzt die Stadt Wien ihre Impfkampagne mit umfangreichen und
niederschwelligen Angeboten weiter fort. Zusätzlich zu der steigenden
Nachfrage nach Erstimpfungen wird auch das Angebot für
Auffrischungsimpfungen weiter ausgebaut. Außerdem wird die bereits
angekündigte Teststraße für die COVID-Schutzimpfung für Kinder im
Alter von 5 bis 11 Jahren schon am kommenden Montag seinen Betrieb
aufnehmen.

Nachfolgendes 5-Punkte-Programm mit zusätzlichen Schutzmaßnahmen
wird in Wien im Laufe der kommenden Woche in Kraft treten:

FFP2-Maskenpflicht in der Gastronomie und Erweiterung der
FFP2-Maskenpflicht auf alle Innenräume

In der Gastronomie kehrt die FFP2-Maskenpflicht für Personal und
für KundInnen am Weg von und zum Tisch oder an zugewiesenen
Sitzplätzen an der Bar zurück: Am Weg zum Tisch, oder sobald man den
Tisch verlässt, müssen KundInnen FFP2-Maske tragen. Auch das Personal
in der Gastronomie trägt FFP2-Maske.

Die Bundeshauptstadt weitet die FFP2-Maskenpflicht zudem auf alle
Innenräume aus, die nicht der Privatbereich sind. Das bedeutet nicht
nur im gesamten Handel, sondern auch am Arbeitsplatz, wo enger
Kontakt zu anderen Menschen (nicht nur zu KundInnen, sondern auch
zwischen ArbeitskollegInnen) besteht. Die FFP2-Maske kehrt auch bei
HandelsmitarbeiterInnen und bei körpernahen DienstleisterInnen (ohne
Ausnahme) zurück.

2G+ kommt in der Bundeshauptstadt: Nachtgastronomie und
Zusammenkünfte ab 25 Personen

Um das Schutzniveau weiter zu erhöhen und so weiterhin sicher
offenhalten zu können, führt die Stadt Wien 2G+ ein. 2G+ bedeutet:
Geimpft oder Genesen und zusätzlich ein PCR-Test, der nicht älter als
48 Stunden ist. 2G+ gilt in Wien künftig in der Nachtgastronomie
sowie bei allen Zusammenkünften ab 25 Personen – das gilt auch für
BesucherInnen von Sportveranstaltungen. Überall, wo 2G+ gilt,
herrscht keine Maskenpflicht. Das gilt ebenso für Kultureinrichtungen
wie Kinos, Theater oder die Staatsoper.

Die Stadt Wien forciert als Arbeitgeberin HomeOffice für sämtliche
MitarbeiterInnen

Die Stadt Wien geht voran und möchte als Vorbild für die
Privatwirtschaft agieren. Es wird – überall, wo es möglich ist –
forciert werden, dass die Arbeit außerhalb der Arbeitsstätte
verrichtet werden kann. Nachdem das Bundesmaterie ist, kann die Stadt
Wien das nicht für alle verordnen, aber im Bereich ihres eigenen
Personals intern vorangehen.

Ab Samstag: Drittimpfungen in Wien für alle nach 4 Monaten möglich

Tempo ist jetzt der Schlüssel, um das Infektionsgeschehen in Wien
zu stabilisieren und den Trend zu brechen. Die Zahl der
COVID-Schutzimpfungen in Wien steigen in den letzten Wochen deutlich.
Die Zahl der steigenden Erstimpfungen sind ein wichtiger Beitrag, um
die Virenlast in der Stadt schrittweise zu senken und eine weitere
Welle zu verhindern. Die Drittimpfungen sind jetzt der zentrale
Baustein, um schwere Erkrankungen und eine Überlastung der Spitäler
in dieser Welle zu verhindern. Zu diesem Schritt gab es – in
Übereinstimmung der Empfehlungen des Nationalen Impfgremiums – eine
eindeutige Abstimmung im medizinischen Krisenstab der Stadt Wien.

Darum ist es in Wien ab Samstag, den 13.11.2021, möglich, –
unabhängig vom Impfstoff – bereits 4 Monate nach der Zweitimpfung die
dritte Impfung zu erhalten. Es gibt in Wien künftig also zwei
Gruppen:

~
* Erstimpfung mit Johnson&Johnson: Impfung plus 28 Tage
* Alle anderen: Zweitimpfung plus 4 Monate
~


Ab Samstag: Start der Anmeldung für die COVID-Schutzimpfung für
Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren. Impfstart bereits am kommenden
Montag im ACV.

Ab kommenden Montag, den 15. November, ist es in Wien möglich auch
Kinder zwischen 5 und 11 Jahren gegen Covid-19 zu impfen. Im Austria
Center Vienna wird eine Impfstraße für diese Altersgruppe geöffnet.
Geimpft wird ausschließlich mit Biontech/Pfizer. In der Zeit zwischen
7 und 10 Uhr sowie von 15 bis 19:45 werden sieben Tage in Woche
Impfungen für diese Altersgruppe angeboten.

In dieser Pilotphase für das Kinderimpfen können rund 200
5-11-Jährigenpro Tag geimpft werden. Diese geringe Zahl an Impfungen
ist auch den ausführlichen und gründlichen fachärztlichen
Aufklärungsgesprächen mit den Eltern und den Kindern geschuldet.
Diese Impfkapazität wird nach der Pilotphase ausgeweitet werden.

Anmeldungen zur Impfung der 5-11-Jährigen ist ab morgen, Samstag,
ab 11 Uhr Vormittag möglich. Zu beachten ist, dass für die
5-11-Jährigen kein eigener Account auf impfservice.wien erstellt
werden kann, weil sie Kinder bzw. unmündige Minderjährige sind.
Deshalb müssen die Kinder im Account der obsorgeberechtigten Person
als Angehörige zusätzlich angelegt werden. Das ist nach dem Log-In
unter impfservice.wien in der Rubrik „Personendaten“ möglich.
Anschließend kann für die Kinder problemlos ein Impftermin gebucht
werden.

Die neue Wiener Verordnung wird nun mit ExpertInnen und
JuristInnen fertig erarbeitet und soll im Laufe der kommenden Woche
in Kraft treten. Selbstverständlich ist noch die Verordnung des
Bundes abzuwarten, um die Wiener Sonderregelungen ordnungsgemäß
festlegen zu können.

„Die Pandemie und deren Auswirkungen stellen uns alle vor größte
Herausforderungen. Insbesondere dem rasanten Ansteigen des
Infektionsgeschehens im gesamten Bundesgebiet müssen wir dringend mit
nachhaltigen Schutzmaßnahmen entgegenwirken“, so Bürgermeister
Michael Ludwig. „Gleichzeitig haben wir in den letzten Monaten
bewiesen, dass wir diese Herausforderungen auch gemeinsam bewältigen
können.“

„Wir beschreiten in Wien weiterhin den Weg der Sicherheit im
Interesse der Gesundheit der Bevölkerung. Wir werden weiter mit aller
Kraft und vollster Konzentration daran arbeiten, einen nochmaligen
Lockdown in Wien zu verhindern. Dazu sind ein solidarisches
Miteinander und ein weiterer Schulterschluss, wie wir es schon in der
Vergangenheit bewiesen haben, notwendig. Die Expertinnen und Experten
haben errechnet, dass wir in Wien die Chance haben, den Höhepunkt der
vierten Welle jetzt noch entscheidend zu beeinflussen. Daher
appelliere ich an die Wiener Bevölkerung und bitte um ihre großartige
Unterstützung“, so der Wiener Bürgermeister.

~
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Stadt Wien Presse- und Informationsdienst, Diensthabende/r Redakteur*in
Service für Journalist*innen, Stadtredaktion
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