Titel: Wiens Stadtchef Ludwig begrüßt neues „Klimaticket“ für gesamte Ost-Region


Datum/Zeit: 09/30/2021 03:41 PM


Meldungstext: OTS237 5 CI 0452 NRK0013 II 30.Sep 21

Kommunales/Wien/Verkehr/Infrastruktur

Wiens Stadtchef Ludwig begrüßt neues „Klimaticket“ für gesamte
Ost-Region
Utl.: Wien mit 365-Euro-Ticket Vorreiterin bei Klimaschutz;
Bürgermeister fordert Ausbau von Verkehrs-Infrastruktur,
ergänzend zu Öffi-Ausbau =

Wien (OTS/RK) - Es hätte „lange und intensive Verhandlungen“
gebraucht, jetzt ist ein „Meilenstein“ für den öffentlichen Verkehr
und klimaschonende Mobilität in ganz Österreich erreicht, freute sich
Klima- und Mobilitätsministerin Leonore Gewessler über den Start des
„Klimatickets“ ab 26. Oktober. Mit dem Ticket können
Öffi-Nutzer*innen künftig ein Jahr lang um 1.095 Euro in ganz
Österreich unterwegs sein.

Bei der Präsentation des Tickets heute, Dienstag mit
Bundesministerin Gewessler und den Länder-Chefs der Ost-Region hat
auch Wiens Bürgermeister Michael Ludwig die Einführung des
Klima-Tickets begrüßt. Wien nehme den Klimaschutz sehr ernst, ein Weg
zur Reduktion des CO2-Ausstoßes sei auch der Umstieg auf die Öffis,
betonte der Stadtchef: „Wien ist mit dem 365-Euro-Jahreskarte
Vorreiterin. Inzwischen besitzen mehr Menschen die Jahreskarte als es
angemeldete Autos in Wien gibt.“

Nach Salzburg, Tirol, Vorarlberg, Oberösterreich, Steiermark und
Kärnten sind jetzt auch Niederösterreich, Wien und das Burgenland
beim überregionalen Öffi-Tarif dabei – die Jahreskarte der Wiener
Linien gibt es weiterhin. Wer zwischen Niederösterreich oder
Burgenland und Wien pendelt, kann mit dem Ticket für die drei
Bundesländer mit 915 Euro pro Jahr günstiger als bisher unterwegs
sein, das Österreich-Klimaticket kostet 1.095 Euro. Für
Jahreskarten-Besitzer*innen ändert sich nichts, wer weiterhin nur in
Wien unterwegs ist, fährt um 365 Euro in der Stadt mit Bus, Bim,
U-Bahn und S-Bahn innerhalb der Stadtgrenze.

Mehr als 300.000 Menschen würden täglich nach Wien pendeln, um in
der Stadt zu arbeiten oder zu studieren, erinnerte Stadtchef Ludwig.
„Günstigere Öffi-Tarife sind ein Weg, um Pendlerinnen und Pendler zum
Umstieg auf die öffentlichen Verkehrsmittel zu bewegen, ein weiteres
Argument ist der Ausbau der Infrastruktur“, sagte Ludwig. „Wo Öffis
gut ausgebaut sind, steigen Menschen auch auf die öffentlichen
Verkehrsmittel um.“ Er verwies auf den Ausbau der U-Bahn und der
Bim-Linien, vor allem in den Stadtentwicklungsgebieten.

Gerade in den neuen Stadtteilen brauche es ergänzend zum
Öffi-Ausbau auch einen Ausbau der Verkehrs-Infrastruktur: „Wenn Sie
eine Einbauküche bestellen, wird das mit der Lieferung mit dem Bus
nicht so einfach gehen“, sagte Ludwig. Eine für Wien geplante
Infrastrukturmaßnahme, der Bau des Lückenschlusses der
Südostumfahrung, wird aktuell vom Ministerium evaluiert - damit
verzögert sich auch der Bau der Stadtstraße als Anbindung für die
Seestadt Aspern. „Ich gehe davon aus, dass die Evaluierung bald
abgeschlossen ist“, sagte Ludwig. Das Ministerium hätte bereits einem
ähnlichen Projekt in Oberösterreich grünes Licht gegeben, hier sei
eine Freigabe rasch erfolgt, „weil es eine Verkehrsentlastung für die
Bevölkerung gebracht hat“, sagte Ludwig.

Weitere Informationen: Hanno Csisinko, Mediensprecher des
Bürgermeisters, Tel.: +43 1 4000 81855, [hanno.csisinko@wien.gv.at]
(mailto:hanno.csisinko@wien.gv.at) (Schluss) ato

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