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Titel: Sozialdemokratischer Motorradclub "Redbiker" begrüßt die Freigabe der
Datum / Zeit: 09/21/2005 01:44 PM
Meldungstext:
OTS171 5 CI 0377 DS10006 21.Sep 05
Verkehr/Busspuren/Redbiker/Jarolim
Sozialdemokratischer Motorradclub "Redbiker" begrüßt die Freigabe der
ersten drei Busspuren in Wien
Utl.: Redbiker Präsident, NR-Abg. Jarolim: "Wien leistet
Pionierarbeit für den Bund" =
Wien (SPW-K) - "Wien soll die motorradfreundlichste Stadt
Österreichs werden - mit der Freigabe der ersten drei Busspuren für
Motorräder und Mopeds ist von Verkehrsstadtrat Rudi Schicker eine
erster, wichtiger Schritt gesetzt worden", begrüßt der Präsident des
sozialdemokratischen Motorradclubs "Redbiker",
Nationalratsabgeordneter Hannes Jarolim die heutige Präsentation der
frei gegebenen Busspuren. "Die Stadt Wien und Stadtrat Rudi Schicker
haben erkannt, welches Potenzial einspurige Kraftfahrzeuge zur Lösung
des Verkehrsproblems in Ballungsräumen bieten", sagt Jarolim.
Für den Redbiker-Präsidenten leistet die Stadt Wien Pionierarbeit
für den Bundesgesetzgeber: "Auf Basis der Erfahrungen, die in Wien
mit dieser Freigabe gesammelt werden, kann die Benutzung der
Busspuren durch Motorräder und Mopeds in ganz Österreich geregelt
werden. Dazu muss die Straßenverkehrsordnung geändert werden", sagt
Jarolim. Es sei unsinnig, wenn Motorradfahrerinnen jedes Mal
nachdenken müssen, auf welcher Busspur sie sich gerade befinden und
ob dies nun legal sei oder nicht.
Die Wiener SPÖ hat als einzige Partei, die bereits ihr
Wahlprogramm vorgestellt haben, die Förderung des Verkehrs mit
einspurigen Kraftfahrzeugen in ihr Programm aufgenommen:
"Eine Alternative zum Autoverkehr ist das Umsteigen auf Motorräder
und Mofas. Sie benötigen weniger Platz und Treibstoff. Der Umstieg
soll unterstützt werden, wobei die Sicherheit aller
VerkehrsteilnehmerInnen gewährleistet bleiben muss", heißt es dort.
Neben der Freigabe von Busspuren sind weitere Schritte zur
Attraktivierung des Motorrad- und Mopedverkehrs vorgezogene
Haltelinien an ampelgeregelten Kreuzungen. Diese sollen LenkerInnen
einspuriger Kraftfahrzeuge ermöglichen, sich nach legalem
"vorbeischlängeln" an Autokolonnen an der Spitze der Fahrzeuge
aufzustellen. Diese Redbiker-Forderung wird ebenfalls von der Stadt
Wien überprüft und bald umgesetzt.
In einigen Wiener Bezirken bereits umgesetzt ist die
Redbiker-Forderung nach eigenen Motorrad-Abstellplätzen. Laufend
werden weitere Motorrad-Abstellflächen eingerichtet. "Um den Umstieg
von Autos auf Motorräder oder Mopeds noch schmackhafter zu machen,
müssen weitere Redbiker-Forderungen erfüllt werden:
Wechselkennzeichen für Auto und Motorrad, sechs
Monats-Autobahnmaut-Vignette für Motorräder, Bürokratieabbau bei der
Genehmigung von Motorrad-Zubehör, Normverbrauchsabgabe für Motorräder
nicht mehr nach Hubraum, sondern nach Normverbrauch bemessen und
Licht am Tag weiterhin nur für Motorräder - den Sicherheitsvorteil
behalten. Bei diesen Punkten ist die Bundesregierung gefordert", sagt
Redbiker-Präsident Hannes Jarolim.
Redbiker im Internet:
http://www.redbiker.at
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Thomas Kluger
Tel.: (01) 4000-81 941
Fax: (01) 533 47 27-8194
Mobil: 0664/826 84 27
mailto:thomas.kluger@spw.at
*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER
VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***
OTS171 2005-09-21/13:44
211344 Sep 05