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Wiener Presseaussendungen

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Titel: Verkehrsberuhigung für die Innere Stadt längst überfällig
Datum/Zeit: 10/13/2023 02:23 PM
Meldungstext: OTS147 5 II 0341 DSW0001 13.Okt 23

Wien/SPÖ/InnereStadt/Verkehrsberuhigung/StVO-Novelle

Verkehrsberuhigung für die Innere Stadt längst überfällig
Utl.: SPÖ Grabetz fordert jetzt rasche Begutachtung und Umsetzung
der StVO-Novelle =

Wien (OTS/SPW) - Wie heute durch den Kurier bekannt wurde, hat
Bundesministerin Gewessler endlich einen Passus in den aktuellen
StVO-Entwurf aufgenommen, um die kamerabasierte Kennzeichenerfassung
für eine Verkehrsberuhigung zu ermöglichen. „Es ist höchste Zeit,
dass wir den Autoverkehr in der Innenstadt massiv reduzieren. Hier
wohnen, arbeiten, studieren und bummeln viele Menschen auf sehr
dichtem Raum. Ich fordere Flächengerechtigkeit – das heißt mehr Platz
für Fußgänger*innen und Fahrräder“, erklärt Lucia Grabetz, SPÖ Innere
Stadt und Bezirksvorsteher-Stellvertreterin.

Grabetz erinnert daran, dass Bezirk und Stadt über ein Jahr auf
eine Zusage von Gewessler für das Großprojekt gewartet haben. Auch
der Städtebund wünscht sich die StVO-Novelle. Nun soll der Entwurf
endlich vorliegen. „Ich fordere beide Regierungsparteien dazu auf,
die StVO-Novelle nun rasch in Begutachtung zu schicken. Es darf nicht
sein, dass das interne Regierungs-Hick-Hack das wichtigste
Nachhaltigkeitsprojekt für Österreich in Sachen Verkehr auch nur
einen einzigen Tag länger blockiert“, so Grabetz.

Die Verkehrsberuhigung bietet ein enormes Potential für einen
neuen historischen Einschnitt in der Entwicklung der Innenstadt
erklärt Grabetz. „Meine Vision ist es, dass hier zukünftig mehr
Plätze für Kinder und Jugendliche gibt. Dass Menschen ihre
Mittagspause im Freien abhalten können. Dass Schulklassen und
Kindergärten mehr Plätze zum Austoben und Verweilen finden. Dass
Pensionist*innen schöne Grätzloasen zur Abkühlung an heißen Tagen
genießen. Dass Radwege ausgebaut werden und im Einklang mit dem
Fußverkehr funktionieren. Dass Wege barrierefrei werden“,
veranschaulicht Lucia Grabetz, die selbst Mutter von zwei Kindern
ist.

Lucia Grabetz will in diesem Zusammenhang Projekte für Familien
und Pensionist*innen umsetzen. „Wir wollen den Concordiaplatz zu
einem neuen Grätzltreffpunkt inklusive Wasserspielplatz machen. Davon
profitieren vor allem die Kinder mit ihren Familien. Aber auch
Sitzgelegenheiten für ältere Personen sollen zum Verweilen einladen.
In dem Grätzl liegen viele Kindergärten und Schulen. Hier sehe ich
ein großes Entwicklungspotential – auch über den Concordiaplatz
hinaus. Aber auch die Wollzeile, der Hohe Markt und der Schwedenplatz
sind Grätzl, die wir unbedingt angehen müssen“, so Grabetz
abschließend. (Schluss)

~
Rückfragehinweis:
SPÖ Innere Stadt
Tel.: 0676/9614311
~
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/197/aom

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OTS147 2023-10-13/14:23

131423 Okt 23






 
 
 

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