Rathauskorrespondenz-SPW
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Titel: Brauner: "Mit voller Kraft um jeden Arbeitsplatz kämpfen"
Datum/Zeit: 10/01/2009 12:01 PM
Meldungstext: OTS170 5 WI 0440 NRK0016 CI 01.Okt 09
Arbeitsmarkt/Kommunales/Wien/Brauner
Brauner: "Mit voller Kraft um jeden Arbeitsplatz kämpfen"
Utl.: Jugendpaket wirkt: Starker Rückgang bei Zahl der Lehrstellensuchenden =
Wien (OTS) - "Wir haben in Wien einen stabilen Arbeitsmarkt, der
auch trotz des tiefgreifenden Wirtschaftsabschwungs bislang nicht ins
Wanken gekommen ist", erklärt am Donnerstag Wiens Vizebürgermeisterin
und Finanzstadträtin Renate Brauner. Mit 15,7 Prozent liegt der
Anstieg der Arbeitslosigkeit im September in Wien deutlich unter den
Zahlen aller anderen Bundesländer. Der österreichweite Anstieg der
Arbeitslosigkeit beträgt 27,9 Prozent. Brauner: "Damit wird deutlich,
dass die Gegenmaßnahmen, wie das im Frühjahr geschnürte 700 Millionen
Euro Konjunkturpaket, der Stadt greifen. Mit neuen Maßnahmen werden
wir weiterhin alles daran setzen, um Beschäftigung und Arbeitsplätze
umfassend abzusichern. Wir kämpfen mit aller Kraft um jeden
Arbeitsplatz. So setzen wir gemeinsam mit Sozialminister Rudolf
Hundstorfer die Aktion 4000 für Wien um, womit wir in den kommenden
beiden Jahren 1.000 Langzeit-Beschäftigungslosen neue
Beschäftigungsmöglichkeiten im gemeindenahen und gemeinnützigen
Bereich erschließen."
Zwtl.: 1.000 neue Plätze in den Wiener Lehrwerkstätten
"Besonderes Augenmerk schenken wir vor allem den jungen
WienerInnen", betont Renate Brauner, "denn gerade in wirtschaftlich
schwierigen Zeiten ist es wichtig, Jugendlichen eine gute Ausbildung
zu bieten und ihnen auch zu ermöglichen, versäumte Bildungsabschlüsse
nachzuholen. Deshalb haben wir in Wien die neue Maßnahme "Meine
Chance" eingeführt, mit der wir jungen Erwachsenen die Gelegenheit
geben, Berufsabschlüsse nachzuholen. Darüber hinaus haben wir
gemeinsam mit dem Arbeitsmarktservice (AMS) die Plätze in den
Lehrwerkstätten von 3.500 auf 4.500 erhöht, wo Jugendliche eine
vollwertige Lehrausbildung absolvieren können. Gemeinsam mit den
verschiedenen Angeboten des AMS und des Wiener ArbeitnehmerInnen
Förderungsfonds (waff) steht uns damit in Wien ein gut abgestimmtes
Paket an Maßnahmen für Jugendliche zur Verfügung. Dass die Maßnahmen
bereits jetzt wirken, beweist die aktuelle Zahl der
Lehrstellensuchenden, die sich um knapp 37 Prozent reduziert hat."
Zwtl.: Arbeitsmarkt-Instrumente gegen die Krise stehen bereit
Nach übereinstimmender Meinung aller ExpertInnen wird die
Situation am Arbeitsmarkt im Herbst und Winter schwieriger. Aufgrund
der Initiative der Stadt Wien und des AMS stehen zahlreiche
Unterstützungsmöglichkeiten für jene Menschen und Unternehmen bereit,
die von der Krise betroffen sind: " Kurzarbeit oder "Bildungskarenz
plus" tragen wesentlich dazu bei, Beschäftigungsmöglichkeiten zu
erhalten", betont Vizebürgermeisterin Brauner. "Außerdem helfen die
Arbeitsstiftungen des waff unmittelbar berührten Menschen bei der
beruflichen Neuorientierung und bei der aktiven Arbeitsuche." Brauner
machte dabei auch auf die zahlreichen Weiterbildungs- und
Qualifizierungsangebote des waff (www.waff.at) und das seit 2008
bestehende Beratungszentrum für Beruf und Weiterbildung im waff
aufmerksam. "Mit dieser österreichweit einzigartigen Institution
steht den WienerInnen eine Einrichtung zur Verfügung, die ihnen bei
ihrer beruflichen Entwicklung gerade jetzt in Krisenzeiten kompetent
zur Seite steht", so Brauner abschließend. (Schluss)
Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz:
www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Mag. Wolfgang Hassler
Mediensprecher Vbgmin Mag.a Renate Brauner
Telefon: 01 4000 81845
E-Mail: wolfgang.hassler@wien.gv.at
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